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Facelift OP

Wann sollte ein operatives Facelift durchgeführt werden?

Oft passt es so gar nicht zusammen. Wir werden immer älter – und vor allem gesünder älter. Gesicht, Hals und Stirn zeigen aber deutlich Altersfalten, Lachfalten oder auch eine übermäßige Anzahl an Pigmentflecken, die so gar nicht zu unserem aktiven Leben passen wollen.

Aber unsere Aktivität ist nicht zu bremsen. Wir treiben jede Menge Sport, bereisen die ganze Welt und unternehmen verschiedenste Freizeitaktivitäten mit unseren Freunden und Familie. Irgendwie passt da das äußere Erscheinungsbild so gar nicht zu unserem Inneren.

Hier hilft das chirurgische Facelift. Oder ein Facelift in Verbindung mit Stirnlift und/oder Halslift. Vielleicht reicht sogar ein Softlift mit Aptosfäden.

Detailliertere Informationen über die Möglichkeit mittels einer kostengünstigen Facelift OP ein jüngeres Aussehen zu erlangen, finden Sie auf unserer Facelift Informationsseite.

Hier gibt es auch eine Menge an Facelift vorher nachher Bilder zu betrachten.

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Facelift OP Infos

Das Gesicht ist unser Markenzeichen. In unserer Kultur verbergen wir das Gesicht im Leben nicht und andere Menschen blicken uns meistens zuerst ins Gesicht. Fast jeden Gemütszustand können wir anderen Menschen buchstäblich vom Gesicht ablesen! Bedauerlicherweise kommt es mit zunehmendem Alter zu vermehrter Faltenbildung im Gesicht. Die Haut wird dünn und runzelig, das Bindegewebe beginnt der Schwerkraft zu folgen und nach unten abzusinken und Rauminhalt, vor allem Fettgewebe, verschwindet aus dem Gesicht - und all das lässt uns alt und oft auch krank aussehen.

Eine Gesichtsstraffung, auch Facelift oder Facelifting genannt, ist eine operative Prozedur, die Gesichtshaut wieder zu straffen und abgesunkenes Gewebe wieder in jugendliche Positionen zu bringen. Moderne Methoden helfen dabei auch wieder Volumen zurückzubringen, etwa durch das Erbringen von Eigenfett in verschiedene Gesichtspartien.

Bei einer Gesichtsstraffung wird die Haut im Gesichts- und manchmal auch Wangenbereich gestrafft. Dazu wird vor dem Ohr die Haut und etwas Fettgewebe von der Wange abgehoben, die Haut gestrafft und das Gewebe wieder in eine jugendliche Position gebracht. werden die Nähte so gelegt, dass sie später praktisch ganz und gar nicht zu sehen sind. Je nach Ausmaß der Veränderungen oder nach Wunsch der Patientin sich wieder jugendlich frisch zu fühlen, gibt es ausgewählte Möglichkeiten Hals oder Stirn miteinzubeziehen.

Die Methode der Gesichtsstraffung (Facelift) ist bereits über 100 Jahre alt. In dieser Zeit haben sich viele Entwicklungen und wichtige Erkenntnisse ergeben. So stehen heutzutage eine Anzahl von Methoden für ein modernes Facelifting zur Verfügung

Von einem Mini-Lifting spricht man im Allgemeinen, wenn lediglich Haut und Gewebe im Wangenbereich gestrafft werden soll. Für Damen, bei denen etwa am Hals keine oder kaum Veränderungen vorliegen, ist dies durchaus eine ideale Routine. Der Eingriff kann kurz und schlank gehalten werden, das Ergebnis ist in relativ kurzer Zeit erreicht und Schwellungen und blaue Flecken sind schnell Geschichte!

Das Ergebnis eines Faceliftings, einer Gesichtsstraffung, hält durchaus jahrelang! Es ist nicht einfach zu sagen, wie lange das Ergebnis im Einzelfall hält. Dies ist von verschiedenen Faktoren abhängig, ungefähr dem Lebensalter, den genetischen Voraussetzungen, der angewendeten Methode, dem Lebensstil und vielem mehr. Im Großen und Ganzen kann man aber sagen, dass das Ergebnis in den allermeisten Fällen viele Jahre und doch bis zu 15 Jahren anhält. Aber natürlich unterliegt auch ein Gesicht nach einem Facelifting einem gewissen Alterungsprozess!

Die Zusammensetzung der Gesichtsstraffung mit einer Halsstraffung ist ideal und wird sehr häufig durchgeführt. Bei sehr vielen Personen altern diese beiden Partien nicht abgeschieden voneinander, sondern miteinander. So empfiehlt sich auch die gemeinsame Behandlung von Gesicht und Hals. Sie kennen sicher die Bilder aus TV und Printmedien, wo unter einem hübschen Antlitz ein faltiger Hals liegt! Durch die Verknüpfung von Facelift und Halslifting können Falten im Gesicht und am Hals wirksam bekämpft werden.

Eine Gesichtsstraffung wurde früher fast immer mit einem Stirnlifting kombiniert. Dabei war das Stirnlifting durchaus ein invasiver Eingriff, der vor allem auch zu einer deutlichen Anheben der Stirn-Haargrenze geführt hat. Meist kein schöner Anblick! Heute haben sich moderne und schonende Methoden entwickelt. Dabei kann mit gering belastenden Methoden zum Beispiel die Position der Augenbrauen anheben. Für die Stirn selbst hat sich die Anwendung von Botulin als förmlich ideal herausgestellt!

Vor einer Gesichtsstraffung gibt es verschiedene Dinge, auf die man achten sollte. Selbstverständlich sollte man zum Zeitpunkt der OP gesund sein und keine akuten Erkrankungen haben. Verhindern Sie tunlichst das Rauchen schon 3 Wochen vor der OP. Waschen Sie am Abend vor oder am Morgen der OP die Haare mit einem milden Shampoo und tragen Sie kein Make-up auf.

Nach einem Facelift sollten Sie sich ein wenig schonen. Die Denkweise nach 2 Tagen schon wieder auf Partys zu gehen, stammt aus dem Fernsehen und ist nicht erfolg versprechend. Je mehr Sie auf sich beachten, desto schneller sind Sie wieder fit und können das Ergebnis genießen. Nach der Gesichtsstraffung bekommen Sie für 1-2 Tage einen Verband und darauffolgend eine Bandage, die für eine gewisse Zeit getragen werden muss. Die Nähte lösen sich zum Teil selbst auf; an gewissen Stellen werden Sie nach 5-14 Tagen entfernt. Ab diesem Zeitpunkt können Sie mit einer Narbenpflege, um das Ergebnis ideal zu unterstützen, beginnen.

Kein medizinischer Eingriff ist ohne Gefahr und so ist es auch beim Facelift. Durch die Einhaltung höchster Standards, ständige Qualitätssicherung und Schulung kann das Risiko minimiert werden. Patientensicherheit steht bei mir an oberster Stelle! Die häufigsten Risiken bei einem Facelifting sind Nachblutungen. Daneben können auch Wundheilungsstörungen oder Narbenbildungsstörungen auftreten, sind jedoch sehr selten der Fall.

Modernes Facelift und Halsstraffung
Unser Gesicht spiegelt unsere Persönlichkeit wider: durch Mienenspiel, aber auch unser Gemütszustand kommt im Gesicht zum Ausdruck. Wir präsentieren unser Gesicht offen, Frauen schminken sich, um kleine Makel auszugleichen und wir lesen in den Gesichtern anderer oder bilden uns diese ein, um sie einer ganz bestimmten Person oder einem bestimmten Namen zuzuordnen. Deshalb ist es uns besonders wichtig, das Gesicht in einem attraktiven, jungen Beschaffenheit zu halten. Das Lebensalter bedingt jedoch leider, dass Falten in Erscheinung treten, Fett schwindet, Bindegewebe schwach wird und ein altes oder auch krankes Aussehen entsteht. Eine Gesichtsstraffung kann hier der Weg und die Lösung zu einem jungen, frischen Erscheinungsbild sein!

Infolge eine Operation wird die Haut des Gesichts gestrafft und abgesunkene Partien wieder in Standpunkt gebracht. Um dem Gesicht mehr Inhalt zu verleihen, kann Eigenfett eingespritzt werden. Auf diese Weise ist es möglich, das Gesicht jugendlicher und frischer erscheinen zu lassen. Diese Methode trägt den Namen Gesichtsstraffung oder auch Facelift bzw. Facelifting.

Bei der Gesichtsstraffung wird, wie der Name schon sagt, die Haut im Gesichtsbereich - manchmal auch im Bereich der Wangen - gestrafft. Es besteht auch die Möglichkeit dies auf Hals oder Stirn auszudehnen. Durch einen kleinen Schnitt beim Ohr wird der Wangenbereich angehoben und so die Straffung des Gewebes ermöglicht. Die Einschnittsstelle wird durch eine dünne, kaum sichtbare, Naht wieder geschlossen. So können Haut und Fettgewebe gestrafft werden, um das Erscheinungsbild sichtlich durch straffe Positionierung der Hautpartien zu verjüngen.

Vor mehr als 100 Jahren wurde die Routine zur Ausführung des Facelifts entwickelt. Ehemalig boomte die Plastische Chirurgie erstmals an neuen operativen Veränderungen und Erkenntnissen. Mittlerweile gibt es verschiedene Methoden, die bei einer modernen Gesichtsstraffung angewendet werden können und haben komplizierte Namen, wie:
Die richtige und für Sie passende Methode zu finden, hängt immer von den individuellen Voraussetzungen und Verlangen ab. Beim Vorgespräch kann festgestellt werden, welche Methode für Sie die idealste ist. Bei jeder der Methoden des Facelifts wird allerdings Bindegewebe und Haut des Gesichts gestrafft und angehoben.

Bei Herren, die sich bloß eine Verbesserung im Wangenbereich wünschen - bei denen also Hals- und Stirnpartien noch relativ faltenfrei sind - kann das Mini-Lifting angewandt werden. Hierbei wird nur Gewebe und Haut im Wangenbereich gestrafft. Durch diesen kleinen Eingriff kann schnell und mit minimalem Aufwand ein sehr gutes und harmonisches Ergebnis erreicht werden. Auch Schwellungen und etwaige blaue Flecken unmittelbar nach der Operation gehen viel schneller zurück.

Generalisierend muss gesagt werden, dass der Altersprozess bedauerlicherweise auch operativ nicht vollends aufgehalten werden kann. Das Facelift ist dennoch eine gute Methode, um das Antlitz zu verjüngen, die Uhr also um Jahre "zurückzudrehen". Wie lange dieses Ergebnis anhält, ist von Patient zu Patient verschieden. Dies hängt von den individuellen Voraussetzungen wie Alter, Genen, Routine und auch dem Lebensstil ab. Das erzielte Ergebnis hält bis zu 15 Jahren an.

Hals und Gesicht unterliegen selbstverständlich beide dem Alterungsprozess. Oft wirkt ein straffes Gesicht über einem faltigen Hals für andere unecht oder operiert. Infolgedessen bietet sich gerade in diesem Bereich eine Zusammenstellung aus Straffung von Gesicht und Hals im Zuge einer einzigen Operation an. Dieser Eingriff ist meistens benötigt, da so das beste Endergebnis und ein fließender straffer Übergang von Gesicht- zu Halspartien ermöglicht werden.

Früher war die Verknüpfung einer Straffung von Gesicht und Stirn gleichzeitig sehr häufig. Die älteren Methoden gingen hierbei jedoch ziemlich invasiv vor, was besonders in einer unschönen Anheben der Haargrenze resultierte. Zum Glück haben sich die Methoden geändert. Heutzutage wählt man zum Beispiel oft den Weg die Augenbrauen ein gering anzuheben. Der idealste Weg für die Straffung der Stirn als solcher, ist die Therapie mittels Unterspritzung von Botox.

Vor jeder Operation ist eine gewisse Vorbereitung gefragt, um den Ausführung möglichst risikofrei zu halten - so auch bei der Gesichtsstraffung. Empfehlenswert wäre es, das Rauchen wenigstens 3 Wochen vor dem OP-Termin einzustellen. Das wichtigste ist es, gesund und ohne akute Infektionen oder Erkrankungen in so eine Operation zu gehen. Es geht in diesem Fall um Ihr eigenes Wohl und Ihre persönliche Sicherheit! Sollten Sie erkrankt sein, besteht natürlich immer die Möglichkeit den OP-Termin zu verschieben.

Der genaue Zeitraum der Besserung ist von Person zu Person unterschiedlich. In den ersten 2 Tagen unmittelbar nach der Operation muss ein Verband, danach eine Bandage getragen werden. Nähte, die sich nicht von selbst auflösen, werden nach 5-14 Tagen entfernt. Danach können Sie narbenpflegende Cremen und Produkte anwenden, um die Narben so unsichtbar wie denkbar zu halten. Das A und O nach einer jeden Operation ist es, sich selbst zu schonen und dem Leib die Zeit zu geben, die er braucht. Je eher Sie sich ausruhen, desto schneller werden Sie wieder fit und wohlauf sein. Berücksichtigen Sie daran: Übermäßige körperliche Aktivitäten und Belastungen können das Ergebnis eines Faceliftings negativ beeinflussen!
Die Methoden, die Gesichtshaut auch ohne OP zu straffen, sind leider eher limitiert. Es gibt verschiedene Methoden und Ansätze zum Teil medizinischer, zum Teil kosmetischer Beschaffenheit.

Die Sicherheit der Patienten steht an erster Stelle! Dessen ungeachtet besteht, wie bei jeder Operation, ein gewisses medizinisches Gefahr. Bei der Gesichtsstraffung kann es zu Nachblutungen kommen; auch Wundheilungsstörungen und Störungen der Narbenbildung sind denkbar, jedoch ungewöhnlich. Die verschiedenen Operationsmethoden werden in gleichen Abständen ausgebessert.

Eine Gesichtsstraffung, ein Facelift, ist ein aufwändiger operativer Eingriff, der medizinische Erfahrung und Zeit gefordert. Die Kosten hiefür hängen unter anderem davon ab, ob Vergrößerungen, wie ein ausgedehntes Halslifting, Stirn- oder Augenbrauenlift, Lidstraffung des Ober- oder Unterlides oder auch ein Eigenfett-Transfer durchgeführt werden sollen.

Gerade für Frauen ist es ein Albtraum. Mit fortschreitendem Alter verliert ihr Gesicht seine Profil. Der, durch die normalen Alterungsprozesse bedingte, Volumenverlust lässt Ihr Antlitz schlaff und müde aussehen.

Die Straffheit, welche durch den Mangel an Spannkraft der Gesichtshaut, unrettbar geht lässt sich jedoch im Rahmen eines Facelifts wiederherstellen. Wir bieten diese Behandlung an um die Profil ihrer Gesichtszüge wieder herzustellen unschöne Falten zu reduzieren und Ihrem Gesicht wieder ein frischeres, jüngeres Erscheinungsbild zu verschaffen.

Es handelt sich bei dem Facelift um eine klassische Operation zur Straffung von Haut, Muskel- und Fettgewebe. Zu unterscheiden ist zwischen dem Standardlifting mit Umarbeitung der Wangen- und Halspartie und dem erweiterten Lifting unter Einbeziehung des Stirn- und Lidbereiches sowie dem S-Lift, bei dem eine Straffung der Wangen-, Kinn und Halspartie erfolgt. Je nach Ausprägung der Erschlaffung kann auch eine Verknüpfung der einzelnen Verfahren eingesetzt werden.

Diese Form des Liftings bietet mehrere Vorteile: Zum einen die Risikoarmut, vor allem was die Bildung eines "Maskengesichts" angeht,
Patienten wollen jünger, aber nicht operiert aussehen

Da der erfahrene Arzt bei einem S-Lift eine Schnittführung an den behaarten Partien, entlang der Konturen des Ohres, führt, ist diese so gut wie unsichtbar. Durch den Arzt geführte Schnitt reicht von den Schläfenhaaren etwa 5 cm hinter dem Haarstrich, geht vor dem Ohr herum und endet dann abwärts hinter den Ohren Die Haare werden nicht rasiert, sondern im Schnittbereich nur zur Seite gekämmt.
Nun entfernt der Chirurg einen Teil der überschüssigen Haut und strafft das sich in der Tiefe befindende Bindegewebe, um Ihrem Gesicht erneut Straffheit und Kontur zu übertragen.
Wie bei jedem Eingriff in der ästhetischen Medizin, ist es essentiell vorab ein ausführliches Aufklärungsgespräch zu führen, indem noch einmal alle Einzelheiten und persönlichen Risiken besprochen werden.
In besonderen Fällen ist es dennoch machbar eine Vollnarkose durchzuführen, welche im Vorhinein mit einem Anästhesisten besprochen werden muss.

Die Komplikationen beim S-Lift sind sehr selten und der Erfolg ist meist sicherer und beeindruckender als bei großen Gesichtsstraffungsoperationen. In den seltensten Fällen kann es zu einer Gefühlsstörung der Wangen erreichen, wobei dieser Zustand meistens nur einige Wochen andauert. Sonstige mögliche, aber sehr seltene, Komplikationen sind überschießende Narbenbildung, Blutung und Infektion. In seltenen Fällen sind kleine Narbenkorrekturen und Fettabsaugungen möglich, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen.

Schwellungen nach einem S-Lift bilden sich bei entsprechender Medizinische Versorgung rasch zurück. Das Bereithalten eines Kühlelements wird stets empfohlen. In der Regel sind die Patienten wieder eiligst gesellschafts- und arbeitsfähig. Wundschmerzen sind gering und können bei Bedarf mit Schmerztabletten behandelt werden, welche Ihnen die ästhetische Medizin zur Verfügung stellt. Fäden werden nach fünf Tagen in der Praxis gezogen. Allerspätestens nach 12-14 Tagen werden die eventuellen Sicherheitsfäten durch entfernt.
Ein S-Lift kann zwar Ihr Erscheinungsbild abwandeln und Ihr Selbstvertrauen anheben, aber es wird kein perfektes Idealbild fertigen. Bevor Sie sich für das S-Lift abstimmen, sollten Sie sorgsam Ihre Erwartungen überdenken und darüber sprechen.
Eine hundert prozentige Garantie auf ein bestimmtes Ergebnis gibt es nicht.

Gewiss können und sollen diese Informationen kein fachärztliches Aufklärungsgespräch ersetzen. Bevor man sich zu einem operativen Eingriff entschließt, sollte immer ein individuelles, informatives und sachliches Gespräch mit dem jeweiligen Operateur erfolgen.

Im Laufe des Lebens verlieren die elastischen Fasern der Hautweichteile durch die Schwerkraft, Sonnenexposition, Umwelteinflüsse, aber auch vererbbar bedingt, ihre Leistungsfähigkeit. Die Folge davon ist eine Erschlaffung der Haut und Weichteile im Gesicht und am Hals - sie sinken nach vorne und unten. Darüber hinaus entstehen Falten, die des Weiteren durch die Anspannung der mimischen Muskulatur verstärkt werden.
Nasen-Wangenfalten lassen sich durch Liftoperationen nur stellenweise verbessern, Ober- und Unterlippenfalten sind damit nicht entfernbar. Hierfür stehen andere Eingriffe wie Gesichtslaserung oder Unterspritzungsmethoden zur Auswahl.
Das Ziel eines Facelifts ist die Beseitigung der überschüssigen Haut, die Straffung der Weichteile und die Steigerung der abgesunkenen Muskulatur im Gesicht und Halsbereich.
Das Facelift kann je nach Weite stationär, tagesklinisch oder ambulant durchgeführt werden und erfolgt mehrheitlich in Allgemeinnarkose oder Lokalanästhesie mit Dämmerschlaf.
Vor dem Eingriff werden Kopf und Haare entkeimt. Im Teilbereich der Kopfhaut werden mitunter schmale Haarstreifen rasiert, manche Operateure rasieren nicht.
Folgende Operationsmethoden stehen zur Auswahl:
Die Schnittführung erfolgt im Laufe von der behaarten Schläfenregion und verläuft dann im Regelfall in natürlichen Hautfalten vor sowie hinter dem Ohr und endet wieder in der behaarten Region des Kopfes hinter dem Ohr. Die Gesichtshaut und die Haut des Halses werden sorgfältig abgehoben. Während der gesamten Operation wird eine exakte Blutstillung durchgeführt. Eventuell vorhandene überschüssige Fettpolster werden entweder fortan entfernt, abgesaugt oder an eine andere Position verlagert. Die unter der Haut liegenden Weichteil- und Muskel-Faszien-Strukturen (SMAS) werden meist zusätzlich gestrafft. Daraufhin erfolgt die Befestigung der zu straffenden Haut durch Nähte oberhalb und hinter dem Ohr. Die überschüssige Haut wird entfernt.
Die Schnittführung ist gleich wie beim Facelift. Die Ablösung und Mobilisierung der Haut erfolgt am Hals noch ausgedehnter, bis zur Mittellinie. Alle weiteren Operationsschritte werden passend dem Facelift ausgeführt.
Minilift: Dabei wird in begrenztem Ausmaß die Haut vor und darunter des Ohres abgelöst, nach exakter Blutstillung erfolgt die Beseitigung des Hautüberschusses.
Necklift: Der Hautschnitt liegt vor dem Ohr und geht bis heckwärts in den behaarten Kopfbereich. Die Ablösung und Mobilisierung der Haut erfolgt nur am unteren Wangenbereich und am Hals. Alle weiteren Schritte werden entsprechend dem Face Lift ausgeführt.

Mimische Falten im Gesicht können mit Botox behandelt werden. Einzelne Falten können auch mit Faltenfüllern unterspritzt werden.
Eine Minderung von Falten kann sowohl durch eine Laserbehandlung, wie auch durch Peelings, Hautabschleifung (Mikrodermabrasion) erzielt werden. Diese Behandlungsformen können jedoch keine Straffung des tieferen Gewebes erreichen, wodurch hängende Partien nicht weggelassen werden können.

Grundsätzlich laufen die meisten Operationen ohne Komplikationen ab. Jeder operative Eingriff wird mit größter Sorgfalt des behandelnden Arztes durchgeführt. Dennoch kann kein Arzt absolute Risikofreiheit garantieren und Komplikationen können bei jedem Eingriff erscheinen.

Am Tag vor der Operation dürfen bei Durchführung in Allgemeinnarkose keine schwer verdaulichen Lebensmittel gegessen werden. Findet die Manipulation am Morgen oder vormittags statt, darf nach dem Erwachen in der Früh weder getrunken noch gegessen werden. Findet die Operation am Nachmittag statt, ist ein leichtes Erste Mahlzeit des Tages erlaubt. Wenigstens 6 Stunden vor dem geplanten Operationstermin darf jedoch nichts mehr gegessen oder getrunken werden.
Für den Fall, dass die Operation in lokaler Betäubung durchgeführt wird, können Sie auch vor der Operation leichte Kost zu sich nehmen. Auch klare Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee können eingenommen werden. Alkoholkonsum ist am Operationstag verboten.
Rauchen reduziert die Durchblutung des Gewebes und kann daher die Wundheilung verzögern, Wundheilungsstörungen hervorrufen. Dies kann zu einem schlechteren ästhetischen Schluss führen. Sie müssen daher schon mindestens 4 Wochen vor der Operation und für mindestens 4 Wochen danach auf das Rauchen verzichten.

Ein Facelift erfolgt im Regelfall in der Tiefe der Unterhaut. Für ein Wangenlifting kann über dem Backenknochen bis zur Knochenhaut vorgedrungen werden.
Im Halsbereich oder wenn besonders langfristige Reaktionen erzielt werden sollen, werden Strukturen unterhalb der Unterhaut gestrafft.
Zum Liften eines Bereiches werden die bereits erwähnten Haut- und Muskelstrukturen mithilfe von Nähten gestrafft und an festen Strukturen neu verankert. Die Straffung diverser Bereiche dieser Schicht erfolgt dabei in unterschiedliche Richtungen.
Abschließend wird der resultierende Hautüberschuss entfernt und die Haut tunlichst unauffällig und spannungsfrei vernäht. Es kommen sowohl resorbierbare als auch nicht resorbierbare Fäden zur Anwendung.
Facelifts können neben endoskopisch als auch mit mehreren Zentimeter ausreichen Schnitten durchgeführt werden. Die kleineren Einschnitte der minimalinvasiven Technik besagen zwar kleinere Narben . Jedoch kann bei dieser Art und Weise kein Hautüberschuss entfernt werden, weswegen sie nur bei Liftings im Abschnitt der Stirn angewendet wird.
Methoden, die ohne Schnitte auskommen, wie das sog. Faden-Lifting mit Goldfäden oder Fäden aus Organisches Polymer mit oder ohne Widerhaken, liegt die Grundproblematik zugrunde, dass überschüssige Haut nicht entfernt werden kann und die Anwendbarkeit auf junge Personen beschränkt werden sollte. Die Wirksamkeit wird sehr unterschiedlich beurteilt.
Bei einem SMAS-Lift wird besonderes Augenmerk auf diese Gebilde gelegt. Es herrscht in der Fachwelt breiter Konsens, dass diese Gewebsschicht eine Straffung durchlaufen muss, um langandauernde und effektive Ergebnisse zu gewinnen. Es gibt hierbei viele verschiedene Methoden, wie diese Struktur im Endeffekt präpariert, umpositioniert, reduziert und gedoppelt und letztlich mittels Nähten gestrafft wird. Je nach zu erzielendem Reaktion erfährt die operative Präparation und Neubefestigung eine individuelle Anpassung auch durch eine individuelle Anpassung der Facette, in der das Gewebe neu befestigt wird.

Der S-Lift hat seine Nomenklatur nach dem s-förmigen Schnitt erhalten, der mit einem oberen Bogen im Haaransatz vor dem Ohr beginnt, in einer mehr oder weniger geraden Leitlinie vor dem Ohr weiterläuft und einem unteren Bogen endet, der hinter das Ohr nach hinten ausläuft.
Mini-Lift: An dieser Stelle wird nur die Haut gestrafft. Es besteht in der Fachwelt breiter Konsens, dass das Ergebnis eines solchen Lifts in der Gewohnheit nicht lange stabil ist.
Liquid-Lift: Dieser Idee bezeichnet Verfahren, bei denen unterschiedliche flüssige partiell resorbierbare Unterspritzungsmaterialien eingesetzt werden. Diese Platzhalter füllen verlorengegangenes Fassungsvermögen und minimieren dadurch den
Faltenwurf der großen statischen Falten im Gesicht. Die biologischen Effekte der eingebrachten Füllstoffe sind nicht gänzlich geklärt. Letztlich hat das eingespritzte Material ein Eigenvolumen, das häufig auch Wasser bindet und so einen Volumeneffekt macht. Auch entstehen Entzündungsprozesse für den lokalen Volumengewinn verantwortlich gemacht. Typische resorbierbare Füllmaterialien sind beispielsweise Hyaluronsäure, Kollagen , Calciumhydroxylapatit und Eigenfett. Diese werden nach unterschiedlich langer Zeit und mehr oder weniger rückstandslos vom Körper abgebaut. Dokumentationen von Komplikationen und daraus resultierende histologische Untersuchungen deuten hierbei darauf hin, dass sich die Gewebszusammensetzung nach solchen Eingriffen hin und wieder deutlich von unbehandeltem Gewebe unterscheidet. Die Liquid-Lift-Technik hat eine geringere Wirkungsdauer als operative Facelifts, da das Gewebe nur aufgefüllt und nicht routinemäßig gestrafft wird. Im Einzelfall können indessen auch Bereiche von altersbedingtem Volumenverlust bedacht werden, der durch Faceliftmethoden von Zeit zu Zeit nicht erreicht wird.
Anfügend zu flüssigen Platzhaltern kommt auch Botulinum-Toxin A zum Einsatz, um Faltenbildung, die durch die Aktivität der mimischen Muskulatur entsteht, zu reduzieren.
Eine zusätzliche Möglichkeit besteht in der Implantation von in der Gewohnheit silikonbasierten festen Implantaten, um ein Gesicht zu modellieren. Diese finden Anwendung bei fliehendem Kinn, bei fehlender Ansicht im Bereich der Wangenknochen oder des Unterkieferwinkels.
Die Rekonvaleszenz ist unabhängig und hängt unter anderem von der Größe der operierten Bereiche und der Operationsmethode ab. Eine Gesellschaftsfähigkeit ist nach 1-8 Wochen gegeben. Die Einschränkung der Gesellschaftsfähigkeit beruht vor allem auf Schwellungen und Verfärbungen durch Blutbestandteile.
Im Bereich eines Facelifts wird oftmals gleichzeitig eine Straffung der Ober- und ggf. Unterlider vorgenommen damit diese Bereiche ebenso reduzierte Alterungsfolgen zeigen. Auch wird eine Fettabsaugung des Halses oft in Verknüpfung mit einem Facelift durchgeführt, um den Effekt auf den Hals bzw. die Kinnlinie zu intensivieren. Um das Hautbild zusätzlich zu ergänzen, können kosmetische Behandlungen der Haut wie chemische Peelings, Dermabrasion und Lasertherapien mit der Operation kombiniert werden.
Ein Facelift wird in Lokalanästhesie mit oder abzüglich begleitende Vollnarkose durchgeführt. Das Vorgehen der lokalen Einspritzung von betäubender Flüssigkeit dient dabei in Vollnarkose sowie zum einfacheren und sicherem Umgang der unterschiedlichen Gewebsschichten im Laufe von der Präparation, als auch zum Verhüten perioperativer Schmerzen. Die eingespritzte Flüssigkeit wird schon während und schließlich nach der Operation vollständig vom Körper resorbiert.

Risiken
Die nebendem im Rahmen einer jeglichen Operation wahrscheinlich auftretenden Komplikationen sind auch bei der Operation eines Gesichtes zu thematisieren. An dieser Stelle ist generell die Schwellung, Bluterguss, Infektion und Wundheilungsstörung mit verlängerter Abheilphase und ggf. unschöner Narbenbildung zu nennen. Letztere ist v.a. durch sorgfältige Schnittführung, spannungsfreie Adaptation der Wundränder und sterile Kautelen zu fördern. Bei bekannter Neigung zur hypertrophen Narbenbildung oder gar zu Keloiden ist eine postoperative lokale Nachbehandlung mit Narbensalbe in der Gewohnheit ein akzeptiertes Vorgehen. Spezifische Risiken der Gesichtschirurgie bestehen in der Ausbildung von Asymmetrien. Angesichts der Tatsache jedes Gesicht in gewissem Masse Asymmetrien aufweist, können sich diese nach einem Eingriff ausgeglichen oder überhaupt ausdrücklich darstellen. Die Sorgfältigkeit der Durchführung und Erfahrungen des Operateurs sind signifikant zum Vermeiden dieses Gesichtspunktes.
Eine spezifische Komplikation wäre die Verletzung von Nervenästen. Dieser Nerv ist der Nerv, der die Gesichtsmuskulatur innerviert und so für die Mimik notwendig ist, hat unter den einzelnen Aufzweigungen mehrere Querverbindungen und kann so selbst bei Irritation bzw. Verletzung von kleineren Nervenästen die dadurch eingeschränkte Funktion einer bestimmten Muskelgruppe schneller kompensieren als es bei Nervendurchtrennungen ansonsten der Fall ist. Bei Verletzung eines Endastes kann die Funktion einer bestimmten Muskelgruppe vorübergehend oder auch durchgehend in ihrer Abbildung verhindert sein. Demzufolge kommt es v.a. beim Lachen zu Verziehungen im Gesicht. Das Meiden dieser Komplikation ist bedeutsam und wird durch viele anatomische Studien flankiert, um den Operateur das notwendige Information hierüber zu erklären.

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