Archiv für Oktober 2009

Kindermund :-)

Freitag, 30. Oktober 2009

Ich bin Rezeptionistin in der femmestyle-Klinik und möchte meine kleine, dennoch lustige Geschichte an Euch weitergeben (natürlich bleiben die „Darsteller“ anonym)!

Vor einer Woche kam eine Dame mit Gatten und ca. 4 jährigen Tochter zu uns.

Sie war etwas unsicher und schüchtern, der Gatte sehr freundlich und bestimmend, die Tochter sehr aufgeweckt.

Dann war es soweit, die Dame ging mit ihrem Gatten zum Beratungsgespräch, die Kleine sollte bei mir warten.

Wir haben uns nett unterhalten, es war sehr lustig.

Als Mama und Papa wieder aus der Ordination kamen, meinte das Mädchen plötzlich: „Na Mama, wenn du endlich größere Brüste hast, wird dich der Papa ja auch heiraten „:-)“!

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Eine sehr herzliche Geschichte!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Es ist ja sehr häufig so, dass meine Patientinnen nach der „Verschönerung“ sehr dankbar sind und ich der Arzt ihres Vertrauens sein durfte.

Ich darf die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, für die Patientinnen vor-während-nach der Operation da zu sein.

Dies wird manchmal sehr intensiv, manchmal auch weniger intensiv in Anspruch genommen.

Leider „artet“ es dann auch manchmal etwas aus.

Eine Dame, welche ich durch eine Brustvergrößerung zu einem besseren Selbstwertgefühl verholfen habe, bedankte sich sehr innig bei mir.

Sie hatte sich bei unserer Rezeptionistin über mein Privatleben erkundigt, wollte meine Wohnung und meine Telefonnummer ausfindig machen.

Als ich damals versuchte, mit ihr ein Gespräch zu führen, um sie nach den Beweggründen für ihre Handlungen zu fragen, begann sie herzzerreißend zu weinen.

Ihr Zeil war einzig und alleine, mich näher kennenzulernen.

Als ich noch einige Zeit mit ihr sprach, fand ich endlich heraus, dass ich gar nicht ihr „Typ“ war.

Der Grund für diese Vorgehensweise war, dass sie eine noch größere Brust haben wollte und hoffte, dadurch rascher einen freien Termin bekam :-)

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Du bist ein eitler Fratz!

Samstag, 24. Oktober 2009

“Du bist ein eitler Fratz!” Mit diesem doch sehr charmanten *zwinker* Kommentar bedachte mich meine Freundin, als ich ihr eröffnete, mich zum zweiten Mal unters Messer der Schönheit zu legen…. Ein eitler Fratz? Ja, dass bin ich wohl…. Aber noch nicht lange. Das ist meine Geschichte:
Ende Zwanzig bekam ich über einen längeren Zeitraum Kortison wegen einer Nierenerkrankung und ging auf wie ein Hefekuchen. Für mich war das schlimm, da ich doch immer eine sehr sportliche Frau mit schlanker, durchtrainierter Figur gewesen bin. Etliche Versuche mit Diäten scheiterten aufgrund mangelnder Disziplin und Willenskraft. Vor knapp vier Jahren allerdings kam die Wende. Mit meinen Freund hatte ich ein paar Schnappschüsse gemacht und sein neckischer Kommentar bei einer wohl misslungenen Position “Nun Schatzi, du bist halt nicht die schlankeste…” tat mir richtig weh, auch wenn ich wusste, er meinte es nicht böse. Als ich dann die Bilder in die Finger bekam, wars ganz aus: Schrecklich! So hatte sich mir mein Spiegelbild nie gezeigt oder ich wollte es nicht so sehen…. Noch am selben Tag erfuhr meine Küche einen Generalentsorgung an diversen Dickmachern und ein Gespräch mit meinem Kickboxtrainer wurde anberaumt.
Ich fing also an mit Sport, Ernährungsumstellung usw. Die Kilos purzelten… Ein tolles Gefühl! Aber im Spiegel starrten sie mich weiter an, der Alptraum: REITERHOSEN!!!
Grausam…. Auch die Aussage meines Trainer, dass ich mir nicht all zu große Hoffnungen machen sollte sie jemals ganz weg zu bekommen, verschlechterten meine Laune und auch meinen Elan.  Also entschloss ich mich als ehemalige Gegnerin von Schönheitsoperationen mit meiner Freundin (Brustverkleinerung) mich einer Fettabsaugung zu unterziehen. Doch wohin? Das Internet ist voller Anbieter, die Meinungen überschlagen sich usw.
Also tat ich wohl das, was jeder tut: ich holte mir bei etlichen Ärzten und Kliniken Informationen ein.
Ärgerlich waren viele Antworten, auf ausführliche Anfragen bekam man eine Standartantwort – wenn überhaupt!
Dann kam die Antwort von Femmestyle. Hoppla, diese unterschied sich doch sehr von den bisherigen: auf unsere unterschiedlichen Wunschvorstellungen wurde ausführlich eingegangen, man telefonierte öfter miteinander, bekam auf alle Fragen eine Antwort und so wurde mit einem guten Gefühl ein Termin zur Operation ausgemacht. Im Jänner 2003 war es dann soweit. Mit dem Auto fuhren wir von Innsbruck nach Sopron in die “alte” Klinik und bekamen unsere Wunsch OP.
Es verlief alles super und nachdem alle Schwellungen abgeklungen waren, war es kaum zu fassen: da wo vor einigen Wochen noch dicke Beulen an den Oberschenkelaußenseiten waren, war nichts mehr…. Alles weg! Traumhaft!
Für mich der Startschuß noch intensiver mit Sport und anderer Ernährungseinstellung an mir zu “arbeiten”! Nachdem ich Anfang 2006 insgesamt mein Gewicht um 25 Kilo aus eigener Kraft reduziert hatte, versuchte ich es bis Anfang Oktober 2007 zu halten, was mir gut gelang. Allerdings waren die Fettröllchen am Rücken (ich denke, gerade Frauen die wie ich etwas mehr Oberweite haben, kennen dieses Problem), am Oberbauch und an den Hüften nicht ganz weg zu bekommen…. Auch meine Schlupflider passten für mein Schönheitsempfinden so gar nicht zu meinem doch recht jugendlichen Aussehen (ich werde jetzt Ende November 37 Jahre jung *g*.
Also kontaktierte ich wieder Femmestyle. Hatte ja mehr als gute Erfahrungen gemacht.
Und auch diesmal wurde alles super toll organisiert und am 13.11.07 war ich dann auf dem Weg von Innsbruck nach Wien. Am Bahnhof wurde ich von Frau Schredl selbst in Empfang genommen (die ich aufgrund der Fotopräsentation auf der Homepage nicht erkannt hätte – in Natura sehr viel attraktiver wenn ich das so sagen darf *lach*) und nach Sopron in die neue Klinik gefahren. Wow! Das war mein erster Eindruck! Natürlich hatte ich mich im Internet über WABI informiert, aber das hätte ich nicht erwartet: ein heller, freundlicher Komplex aus Beautyhotel und Klinik! Ein Traum. Sofort fühlte ich mich wohl und mein Wohlbefinden setzte sich den gesammten Zeitrahmen den ich dort verbrachte fort.
Jetzt bin ich seit 4 Tagen wieder zuhause, meine Augen sind schon “Fädenfrei” und mein Bauch/Rücken wird es Morgen sein. Was ich jetzt im Spiegel unter den blauen Flecken erkennen kann ist unfassbar! Da wären wir wieder bei meinem Anfangskommentar: Ich bin ein eitler Fratz! Aber ich stehe dazu! *ggg*
Mein Allgemeinmediziner, der mir die Fäden entfernt war sehr angetan. Sein Kommentar: Das war aber keiner der hiesigen Ärzte. So eine saubere Naht habe ich noch nie gesehen! gab ich natürlich gerne an Frau Schredl und Prim Dr. Pap weiter!
Meine Geschichte mag wie eine Lobeshymne an Femmestyle und die Ärzte in Sopron klingen – und genauso meine ich es! Mein Resümee: Jederzeit wieder! Und wenns nur für ein schönes Wellnesswochenende mit der Freundin ist! Ich bin sehr begeistert! Ob ich es als Leie beurteilen kann? Hm, ich habe schon viele Kliniken von innen gesehen, einige Operationen (medizinisch notwendig) erleben müssen und war selbst drei Jahre mit einem Urologen liiert… Ich denke, ich kann es für mich mit einem sehr gut beurteilen!!!

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Die geheimen Wünsche!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Na ja, als Friseurin bekommt man ja sehr viel zu hören. Die Kundinnen sehen es teilweise als ihre „Pflicht“ an, mich in ihre Geheimnisse und Probleme einzuweihen.

Es sind mitunter sehr traurige, langweilige, aber auch viele lustige Geschichten dabei.

Ich möchte Euch aber eine von den Interessanten erzählen.

Kam da tatsächlich eines Tages eine sehr nette, freundliche Kundin zu mir und wollte: na ja, wie nicht schwer zu erraten ist, einmal Waschen, Schneiden und Fönen.

Ich ging erfreut an meine Arbeit und schon begann die Dame mit ihrer „Pflicht“, mich über ihre Geheimnisse zu informieren.

Sie erzählte mir, dass sie zum Geburtstag einen Gutschein für ein Facelift bekommen hatte. Ihr Mann war der Meinung, dass sie in die Jahre gekommen war und ein kleiner „Aufputz“ nicht schaden könnte.

Sie freute sich schon sehr über dieses Geschenk, war aber der Meinung, dies nicht unbedingt notwendig zu haben.

Mir (und anscheinend nicht ihrem Mann) vertraute die Kundin nun ihren sehnlichsten Wunsch an. Sie wollte seit vielen, vielen Jahren schon eine Brustvergrößerung. Sie war schon bei mehreren Beratungsgesprächen, konnte sich aber nicht so richtig durchringen, diesen Schritt wahr zu machen.

Nun wollte sie von mir wissen, wie die Chirurgen hier im Haus so sind und ob eine Chance bestünde, den Gutschein für eine Brustvergrößerung zu verwenden.

Nun dieses „Problem“ gingen wir direkt nach der neuen, sehr modernen Frisur an.

Ich begleitete die Kundin in den zweiten Stock zur plastischen Chirurgie und bat sehr herzlich (J) um einen raschen Beratungstermin.

Die Empfangsdame (eine sehr sehr nette Kollegin) erkannte die hoffnungsvolle Vorfreude der Kundin und ermöglichte Ihr einen sofortigen Termin (der Arzt musste heute etwas länger bleiben).

Nach der Beratung kam die Kundin nochmals bei mir vorbei.

Sie strahlte vor Freude, denn sie hatte sich während des Gespräches für die Brustvergrößerung entschieden und schon einen Termin vereinbart.

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Wie im Hotel!

Samstag, 17. Oktober 2009

Angefangen habe ich mit einer Lehre im Hotelgewerbe. Erst später, als die Kinder kamen, wechselte ich als Teilzeitkraft in das örtliche Spital. Dort war ich dann für das Putzen auf der Chirurgie zuständig. Ein besseres Gehalt (etwas besser) und freundlichere Arbeitszeiten (viel besser) veranlassten mich zu einem Wechsel in die Schönheitsklinik. Viel gibt es da nicht zu sagen.

Putzen ist Putzen, da wie dort. Obwohl die Zimmer erinnern mich eher an Zimmer oder Suiten in einem Hotel. Keine so Mehrbettzimmer wie auf unserer alten Chirurgie, egal. Was mich aber immer wundert und das hats auf unserer alten chirurgischen Abteilung sicher nicht gegeben, sind die eigenartigen „Überbleibseln“, die ich da manchmal finde, wenn die Patientinnen die Klinik verlassen haben.

Ich wundere mich doch schon sehr, wenn ich öfter gebrauchte Kondome beim Putzen finde. Muss wohl damit zu tun haben, dass unsere Patientinnen oft mit Begleitung zu ihrem Operationstermin anreisen. Da ist dann am ersten Tag die Brustvergrößerung und am nächsten – na ja, etwas sollte man doch schon warten können. Ob das so „normal“ ist? Würd mich interessieren, was Sie davon halten?!

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